Kontrast umkehren

Zeitlos

Installation, Video
09. Mai - 14. Juni 2026
Björn Drenkwitz, Frankfurt

Die künstlerische Arbeit von Björn Drenkwitz umfasst ein breites Spektrum analoger und digitaler Medien: Video, Fotografie, Sound, Skulptur, Grafik, und Performance. Dabei geht er stets von einem, der entstehenden Arbeit zugrunde liegenden Konzept aus und wähle das künstlerische Medium entsprechend. Die Freiheit in der Wahl des künstlerischen Mediums ist bei jeder neuen Arbeit Ausgangspunkt und Fragestellung zugleich.
Jede Arbeit fordert auf gewisse Weise in ihrer Entstehung das zu ihr gehörige Medium. Sie stellt einen Nullpunkt dar und ruht gleichzeitig auf den Schultern der anderen Arbeiten.
In seinen Performancevideos und Videoinstallationen untersucht er die Diskrepanz zwischen bewegtem und unbewegtem Bild, das Verstreichen der Zeit und ihr Einwirken auf Protagonist:innen und Zuschauer:innen. Die in seinen Videoarbeiten thematisierten Prozesse und Erkenntnisse überträgt er auch auf andere Medien. Hier stehen besonders die Einflüsse des Verstreichens zeitlicher Abläufe auf das Medium selbst, sowie die Übertragung digitaler Daten und Arbeitsabläufe in analoge Medien im Vordergrund.
Schon immer interessiert es ihn besonders, interdisziplinär zu arbeiten, da er überzeugt ist, dass sich so neue Felder für die Kunst erschließen lassen. So beschäftigt er sich in seinen Arbeiten mit den Grenzbereichen von Video und Fotografie sowie mit Sound und darstellender Kunst. Ein weiterer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Auseinandersetzung mit verschiedenen künstlerischen Medien unter Einbeziehung naturwissenschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Phänomene und Erkenntnisse.
Björn Drenkwitz hat nach seinem Studium der Theater- Film- und Medienwissenschaften in Frankfurt am Main von 1999 bis 2003 das Studiem der Studium der Medienkunst und Fotografie an der Kunsthochschule Mainz zwischen 2003 und 2009 fortgeschrieben, und mit dem Meisterschüler seinen Abschluss absolviert. Ein Gaststudium bei Mischa Kuball an der KHM Köln folgte 2011.
Diverse Förderungen, Stipendien und Residencies begleiten seinen künstlerischen Werdegang. Unter anderem Arbeitsstipendien der Hessischen Kulturstiftung, der Stiftung Kulturfond und Neustart Kultur des Deutschen Künstlerbundes. 2011 erhielt er dem Emy-Roeder -Preis des Landes Rheinland-Pfalz. Seit 2011 hat er an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen.
studio@bjoern-drenkwitz.de
www.bjoern-drenkwitz.de

Termine

08. Mai 2026, 19:00 Uhr
Ausstellungseröffnung

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